Vorlage für hausarbeit: Die perfekte Schritt-für-Schritt-Anleitung

Stellen Sie sich vor, Sie bauen ein Haus. Würden Sie einfach anfangen, Ziegel aufeinanderzuschichten, ohne einen Plan? Wahrscheinlich nicht. Eine gute Vorlage für eine Hausarbeit ist genau das: der unverzichtbare Bauplan für Ihr wissenschaftliches Projekt. Sie ist weit mehr als nur eine leere Seite mit ein paar Formatierungen – sie ist das Fundament für eine Arbeit, die von Anfang bis Ende überzeugt.
Warum eine gute Vorlage den Unterschied macht

Wer schon einmal vor dem leeren Dokument für eine Hausarbeit saß, kennt das Gefühl: Man hat unzählige Ideen, Notizen und Quellen, aber alles wirkt wie ein chaotischer Haufen. Genau hier kommt die Vorlage ins Spiel. Sie funktioniert wie der Plan eines Architekten, der dem Chaos eine klare Struktur gibt. Mit diesem Gerüst sparen Sie nicht nur wertvolle Zeit, sondern stellen auch sicher, dass Ihr Gedankengebäude am Ende stabil steht.
Ohne eine solche Struktur ist die Gefahr groß, den berühmten roten Faden zu verlieren. Die Argumente wirken dann sprunghaft, die Gliederung unlogisch, und der Prüfer steigt irgendwann aus. Eine saubere Vorlage hilft Ihnen dabei, Ihre Gedanken zu sortieren und von der ersten Seite an einen professionellen, überzeugenden Eindruck zu hinterlassen.
Der direkte Weg zu einer besseren Note
Eine klare Struktur ist kein Selbstzweck, sondern hat einen direkten Einfluss auf die Qualität Ihrer Arbeit. Sie zwingt Sie quasi dazu, Ihre Argumentationskette von der Einleitung bis zum Fazit sauber durchzudenken und logisch aufzubauen. Sehen Sie es mal so:
- Sie schafft Klarheit: Eine vorgegebene Gliederung hilft Ihnen, Haupt- und Unterpunkte richtig zu gewichten und nichts Wichtiges zu vergessen.
- Sie sichert Professionalität: Ein korrektes Deckblatt, einheitliche Zitate und saubere Verzeichnisse sind die Visitenkarte Ihrer wissenschaftlichen Sorgfalt.
- Sie reduziert Stress: Anstatt sich stundenlang mit den Tücken der Word-Formatierung herumzuschlagen, können Sie sich voll auf das konzentrieren, was wirklich zählt: den Inhalt.
Die Idee einer standardisierten Vorlage für Hausarbeiten ist übrigens keine Erfindung der letzten Jahre. An deutschen Unis hat sich dieses System seit den 1970er-Jahren etabliert. Damals wuchsen die Studierendenzahlen rasant, und man brauchte einheitliche Maßstäbe für die Bewertung. Heute stellt fast jede Hochschule offizielle Leitfäden zur Verfügung, die im Grunde als verbindliche Vorlage dienen.
Eine Vorlage ist wie ein gutes Rezept beim Kochen. Ohne Anleitung kommt vielleicht etwas Essbares dabei heraus. Aber nur mit dem richtigen Rezept wird daraus ein Meisterwerk, bei dem jede Zutat ihre Wirkung perfekt entfaltet.
So wie eine Vorlage alle nötigen formalen Schritte vorgibt, erleichtern auch für andere komplexe Vorhaben praxisnahe Schritt-für-Schritt-Anleitungen die Einhaltung aller Vorgaben. Dieser Guide zeigt Ihnen genau so einen klaren Weg.
Die Grundbausteine jeder wissenschaftlichen Arbeit

Jede wissenschaftliche Arbeit, egal in welchem Fachbereich, baut auf einer bewährten Struktur auf. Man kann sich diese Struktur wie das Skelett der eigenen Argumentation vorstellen: Sie gibt der Arbeit Halt, Form und sorgt dafür, dass alles am richtigen Platz bleibt. Genau dieses Skelett bildet eine gute Vorlage für eine Hausarbeit ab und führt einen sicher durch den gesamten Schreibprozess.
Dabei geht es um viel mehr als nur eine zufällige Aneinanderreihung von Kapiteln. Jedes einzelne Element hat eine ganz bestimmte Funktion, die dabei hilft, die eigene Forschung klar, nachvollziehbar und überzeugend zu präsentieren. Ohne diese Grundbausteine würde eine Arbeit schnell wie ein Puzzle wirken, bei dem die Teile einfach nicht zusammenpassen wollen.
Der rote Faden vom Deckblatt bis zum Anhang
Stellen Sie sich Ihre Hausarbeit am besten als eine Reise vor, auf die Sie Ihre Leserschaft mitnehmen. Jedes Strukturelement ist eine Etappe dieser Reise, die logisch auf der vorherigen aufbaut und zur nächsten überleitet. So ein professioneller Aufbau stellt sicher, dass unterwegs niemand verloren geht.
Die zentralen Bestandteile, die deshalb in keiner Vorlage fehlen dürfen, sind:
- Das Deckblatt: Das ist Ihre Visitenkarte. Es liefert alle formalen Infos auf einen Blick und sorgt für den ersten wichtigen, professionellen Eindruck.
- Die Verzeichnisse: Sie sind die Wegweiser Ihrer Arbeit. Inhalts-, Abbildungs- und Tabellenverzeichnisse ermöglichen eine schnelle Orientierung und einen guten Überblick.
- Die Einleitung: Die Ouvertüre. Hier wecken Sie das Interesse, stellen Ihre Forschungsfrage vor und skizzieren kurz, wie Ihre Arbeit aufgebaut ist.
- Der Hauptteil: Das ist das Herzstück. Hier entfalten Sie Ihre Argumentation, analysieren Quellen und präsentieren Ihre Ergebnisse in logisch aufeinander aufbauenden Kapiteln.
- Das Fazit: Der Schlussakkord. Sie fassen die wichtigsten Erkenntnisse zusammen, beantworten Ihre Forschungsfrage und geben vielleicht noch einen kleinen Ausblick.
- Das Literaturverzeichnis: Das ist das Fundament Ihrer Glaubwürdigkeit. Hier listen Sie alle verwendeten Quellen sauber und nachvollziehbar auf.
- Der Anhang & die Eidesstattliche Erklärung: Hier kommen die Extras und die Absicherung hin. Im Anhang finden ergänzende Materialien Platz, während die Erklärung Ihre Eigenständigkeit bestätigt.
Eine Hausarbeitsvorlage ist wie eine Checkliste für Piloten vor dem Start. Sie stellt sicher, dass alle Systeme funktionieren und jeder Schritt in der richtigen Reihenfolge ausgeführt wird, bevor die eigentliche Reise – das Schreiben – beginnt.
Die Einhaltung dieser Reihenfolge ist übrigens kein reiner Formalismus. Sie spiegelt den wissenschaftlichen Denkprozess wider: von der Problemstellung über die Analyse bis hin zur Schlussfolgerung.
Warum jedes Detail zählt
Die einzelnen Bausteine sind eng miteinander verwoben. Das Inhaltsverzeichnis spiegelt zum Beispiel exakt die Gliederung Ihres Hauptteils wider und muss bei jeder noch so kleinen Änderung aktualisiert werden. Genauso müssen alle Quellen, die Sie im Text zitieren, auch lückenlos im Literaturverzeichnis auftauchen.
Fehlt eines dieser Elemente oder ist es fehlerhaft, kann sich das negativ auf die gesamte Arbeit auswirken. Ein unvollständiges Literaturverzeichnis kann im schlimmsten Fall sogar Plagiatsvorwürfe nach sich ziehen. Eine gute Vorlage hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten und diese formalen Fallstricke von Anfang an zu umgehen.
Damit Sie auf einen Blick sehen, was in Ihrer Vorlage nicht fehlen darf, haben wir die wichtigsten Punkte in einer Checkliste zusammengefasst.
Checkliste der unverzichtbaren Elemente einer Hausarbeitsvorlage
Diese Tabelle fasst alle obligatorischen Bestandteile einer Hausarbeit zusammen und erklärt kurz deren Zweck, um eine schnelle Überprüfung der eigenen Vorlage zu ermöglichen.
| Element | Zweck und Funktion | Typische Vorgaben |
|---|---|---|
| Deckblatt | Formale Identifikation der Arbeit und des Verfassers | Name der Uni, Titel, Name, Matrikelnummer, Datum |
| Inhaltsverzeichnis | Überblick über Gliederung und Seitenzahlen | Automatisch generiert, Gliederungspunkte mit Seitenzahl |
| Einleitung | Hinführung zum Thema und zur Forschungsfrage | ca. 10 % des Gesamtumfangs, klar definierte Fragestellung |
| Hauptteil | Analyse, Argumentation und Ergebnisdarstellung | Logische Kapitelstruktur, ca. 80 % des Gesamtumfangs |
| Fazit | Zusammenfassung, Beantwortung der Frage, Ausblick | ca. 10 % des Gesamtumfangs, keine neuen Argumente |
| Literaturverzeichnis | Alphabetische Auflistung aller genutzten Quellen | Einheitlicher Zitierstil, Vollständigkeit |
| Eidesstattliche Erklärung | Bestätigung der eigenständigen Leistung | Vorgegebener Text, handschriftlich unterschrieben |
Mit dieser Struktur als Grundlage sind Sie bestens gerüstet, um Ihre Gedanken und Forschungsergebnisse klar und überzeugend zu Papier zu bringen.
Deckblatt und Gliederung – Der erste Eindruck entscheidet
Stellen Sie sich Ihr Deckblatt wie die Visitenkarte Ihrer Hausarbeit vor. Es ist das Allererste, was Ihr Dozent in die Hände bekommt. Und die Gliederung? Das ist das stabile Skelett, das Ihrer Arbeit Halt gibt und zeigt, dass Ihre Argumentation von vorne bis hinten durchdacht ist. Beides zusammen prägt den ersten Eindruck massiv – und entscheidet mit, ob Ihre Arbeit sofort als professionell und fundiert wahrgenommen wird.
Der Schlüssel zu einem überzeugenden Auftritt liegt hier vor allem darin, sich penibel an die formalen Vorgaben zu halten. Das Deckblatt ist keine Leinwand für kreative Experimente, sondern ein reines Informationsblatt. Sauber, übersichtlich, vollständig – das ist hier die Devise.
So gelingt das perfekte Deckblatt
Ein formell korrektes Deckblatt muss alle wichtigen Informationen enthalten, damit Ihre Arbeit zweifelsfrei zugeordnet werden kann. Obwohl jede Uni und jeder Lehrstuhl da leicht unterschiedliche Vorstellungen hat, gibt es eine Handvoll Standardangaben, die Sie in fast jeder Vorlage für eine Hausarbeit finden werden.
Diese Bestandteile sind quasi Pflicht:
- Vollständiger Name der Hochschule und des Instituts
- Titel des Seminars oder Moduls
- Name des Dozenten oder der Dozentin
- Der exakte Titel (und falls vorhanden, der Untertitel) Ihrer Hausarbeit
- Ihr vollständiger Name, Ihre Matrikelnummer und Ihr Studiengang
- Das aktuelle Fachsemester
- Das Abgabedatum
Ein kleiner Tipp: Private Daten wie Ihre Telefonnummer oder Adresse gehören hier nicht hin, außer es wird ausdrücklich verlangt. Im Zweifel gilt: Weniger ist mehr. Wenn Sie bei den Details unsicher sind, schauen Sie mal in unseren umfassenden Leitfaden – dort finden Sie noch mehr Tipps für ein perfektes Deckblatt einer wissenschaftlichen Arbeit.
Die Gliederung als roter Faden Ihrer Arbeit
Ist das Deckblatt der formale Startschuss, so ist die Gliederung der eigentliche Fahrplan für den Inhalt. Sehen Sie sie nicht nur als Inhaltsverzeichnis, sondern als Beweisstück: Sie zeigen damit, dass Sie Ihr Thema durchdrungen haben und einen klaren, logischen Gedankengang verfolgen.
Eine starke Gliederung funktioniert im Grunde wie eine Erzählung. Sie beginnt mit einer breiten Einleitung, die den Leser abholt, führt ihn dann Schritt für Schritt durch die Argumentationskette im Hauptteil und bringt am Ende im Fazit alles auf den Punkt. Der berühmte rote Faden muss für den Leser jederzeit sichtbar bleiben.
Eine unlogische Gliederung ist wie ein Navi, das Sie im Kreis schickt. Der Leser verliert die Orientierung und das Vertrauen in Ihre Kompetenz, noch bevor er den ersten Satz des Hauptteils gelesen hat.
Um typische Fehler wie unausgewogene Kapitel oder Gedankensprünge zu vermeiden, hat sich ein einfaches Prinzip bewährt: Arbeiten Sie sich „vom Allgemeinen zum Spezifischen“ vor. Starten Sie mit den Grundlagen – also Definitionen oder dem theoretischen Rahmen – und tauchen Sie erst danach in Ihre spezifische Analyse oder Ihr Fallbeispiel ein. Wichtig ist, dass jeder Unterpunkt immer eine logische Weiterführung des übergeordneten Kapitels ist.
So setzen Sie die Formatierungsvorgaben praktisch um
Jede Uni und jeder Lehrstuhl hat eigene formale Richtlinien. Diese sind aber keine Schikane, sondern das Fundament Ihrer Arbeit. Man könnte sie als das „Grundgesetz“ Ihrer Hausarbeit bezeichnen: Eine saubere, einheitliche Formatierung zeigt, dass Sie sorgfältig arbeiten, und macht es Ihrem Prüfer viel leichter, Ihren Gedankengängen zu folgen.
Doch die Theorie aus dem Leitfaden in die Praxis umzusetzen, kann einen schnell an den Rand der Verzweiflung bringen. Zum Glück müssen Sie das Rad nicht neu erfinden. Programme wie Microsoft Word oder das Satzsystem LaTeX sind mächtige Werkzeuge, wenn man weiß, wie man sie richtig einsetzt. Der Trick ist, von Anfang an systematisch vorzugehen. So wird aus der lästigen Pflichtübung ein fast automatischer Prozess, der Ihnen am Ende enorm viel Zeit und Nerven spart.
Die Formatierung in Microsoft Word meistern
Für die allermeisten Studierenden ist Word das Schreibprogramm der Wahl. Mit ein paar Klicks an den richtigen Stellen bauen Sie sich eine perfekte Vorlage für Ihre Hausarbeit, die allen gängigen Anforderungen gerecht wird.
Fangen Sie am besten mit den Grundeinstellungen an, die fast immer im Leitfaden Ihres Instituts zu finden sind:
- Seitenränder: Typisch sind 2,5 cm oben und unten, während links und rechts oft 3 cm gefordert werden. Der etwas breitere linke Rand lässt genug Platz für die spätere Bindung. Diese Einstellung finden Sie unter dem Reiter „Layout“ > „Seitenränder“.
- Schriftart und Schriftgröße: Echte Klassiker wie Times New Roman in 12 pt oder Arial in 11 pt sind hier der Standard. Das Wichtigste ist aber: Bleiben Sie bei einer Schriftart für den gesamten Fließtext.
- Zeilenabstand: Ein 1,5-zeiliger Abstand hat sich durchgesetzt, weil er den Text auflockert und die Lesbarkeit ungemein verbessert. Das stellen Sie ganz einfach im Reiter „Start“ unter „Absatz“ ein.
- Blocksatz: Für ein sauberes, professionelles Layout ist der Blocksatz unverzichtbar. Ein Profi-Tipp: Aktivieren Sie zusätzlich die automatische Silbentrennung („Layout“ > „Silbentrennung“), sonst entstehen schnell unschöne, große Lücken zwischen den Wörtern.
Der mit Abstand wichtigste Trick ist die konsequente Nutzung von Formatvorlagen. Legen Sie von Beginn an eigene Stile für Überschriften (Überschrift 1, Überschrift 2 usw.), den normalen Text und auch für Zitate fest. Das sorgt nicht nur für ein makelloses Layout, sondern ermöglicht es Ihnen später, mit nur einem Klick ein fehlerfreies, automatisches Inhaltsverzeichnis zu generieren.
LaTeX für die, die es ganz genau nehmen
Wer in den Naturwissenschaften, in Mathe oder Informatik schreibt, kommt an LaTeX kaum vorbei. Im Gegensatz zu Word ist es kein „What you see is what you get“-Programm, sondern ein Satzsystem. Das klingt komplizierter, als es ist: Sie schreiben Ihren reinen Text und geben dem Programm über Befehle Anweisungen, wie das Layout aussehen soll – fast wie beim Programmieren.
Der große Vorteil von LaTeX ist die strikte Trennung von Inhalt und Form. Sie können sich voll und ganz auf das Schreiben konzentrieren, während das System im Hintergrund für ein perfektes Schriftbild, die richtige Platzierung von Abbildungen und die automatische Verwaltung Ihrer Quellen sorgt.
Die Einarbeitungszeit ist sicher etwas länger als bei Word, aber der Aufwand lohnt sich, versprochen. Gerade bei Arbeiten mit vielen mathematischen Formeln, unzähligen Tabellen oder einem riesigen Literaturverzeichnis spielt LaTeX seine Stärken voll aus. Einmal richtig aufgesetzt, sind Formatierungsfehler so gut wie ausgeschlossen.
Diese Grafik veranschaulicht den Weg von der ersten bis zur letzten Seite einer Hausarbeit.
Man sieht deutlich, wie jedes Element – vom Deckblatt über die Gliederung bis zum Hauptteil – eine logische Stufe im Schreibprozess darstellt.
Typische Fehler, die Sie vermeiden sollten
Egal, welches Programm Sie nutzen, es gibt ein paar klassische Fallstricke, die immer wieder zu unnötigem Punktabzug führen. Der größte Feind ist die manuelle Formatierung. Nutzen Sie niemals die Enter-Taste, um Abstände zu erzeugen, und formatieren Sie Überschriften nie von Hand fett oder größer.
Verlassen Sie sich stattdessen auf die eingebauten Werkzeuge Ihres Programms, also auf Formatvorlagen und Absatz-Einstellungen. Wenn Sie noch tiefer in das Thema einsteigen wollen, zeigt Ihnen unser umfassender Guide, wie Sie Ihre wissenschaftliche Arbeit formatieren und die häufigsten Fehler umschiffen.
Fehlerfrei zitieren und Quellen professionell verwalten

Korrektes Zitieren ist das A und O jeder wissenschaftlichen Arbeit. Man könnte sagen, es ist das Fundament, auf dem Ihre gesamte Argumentation ruht. Hier zeigen Sie, dass Sie die bisherige Forschung kennen und Ihre eigenen Gedanken auf einer soliden Basis entwickeln. Doch Vorsicht: Fehler bei den Zitationen gehören zu den häufigsten Gründen für Punktabzug – und sind so leicht zu vermeiden.
Stellen Sie sich Ihre Quellenangaben wie Wegweiser in einem dichten Wald vor. Jeder einzelne Verweis zeigt Ihrem Betreuer ganz genau, woher eine Information stammt. So kann er Ihren Gedankengängen folgen und, wenn nötig, die Originalquelle selbst zur Hand nehmen. Fehlen diese Wegweiser, verliert sich der Leser, und Ihre Arbeit büßt an Glaubwürdigkeit ein.
Die gängigsten Zitierstile im Überblick
Im deutschen Hochschulbetrieb haben sich über die Jahre verschiedene Zitierstile durchgesetzt. Welcher für Sie der richtige ist, verrät Ihnen in der Regel die Prüfungsordnung oder ein Leitfaden Ihres Instituts. Auch wenn die Details variieren, das Grundprinzip bleibt immer gleich.
- Deutsche Zitierweise (Fußnoten): Der Klassiker. Hier landet die Quellenangabe elegant in einer Fußnote am Ende der Seite. Viele empfinden das als besonders leserfreundlich, weil der Textfluss nicht durch Verweise in Klammern gestört wird.
- Harvard-Stil (Kurzbeleg im Text): Praktisch und direkt. Ein Kurzverweis wie (Müller 2023, S. 15) wird sofort in den Text integriert. Gerade in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ist dieser Stil weit verbreitet.
- APA-Stil (American Psychological Association): Funktioniert ähnlich wie Harvard, hat aber extrem detaillierte und strenge Regeln, vor allem, wenn es um Online-Quellen geht.
Egal, für welchen Stil Sie sich entscheiden (oder entscheiden müssen): Die Unterscheidung zwischen direktem und indirektem Zitat ist absolut entscheidend. Ein direktes Zitat übernehmen Sie Wort für Wort in Anführungszeichen. Ein indirektes Zitat fassen Sie in eigenen Worten zusammen. In beiden Fällen ist der Beleg Pflicht! Falls Sie tiefer in die Materie eintauchen wollen, erklärt unser Leitfaden, wie man richtig in wissenschaftlichen Arbeiten zitiert.
Das Literaturverzeichnis: Ihre wissenschaftliche Visitenkarte
Ganz am Ende Ihrer Hausarbeit kommt das Literaturverzeichnis. Hier listen Sie lückenlos und alphabetisch geordnet jede einzelne Quelle auf, die Sie verwendet haben. Die goldene Regel lautet: Jede Quelle im Text muss im Verzeichnis stehen – und umgekehrt.
Ein unvollständiges oder schlampig formatiertes Literaturverzeichnis ist kein Kavaliersdelikt. Im schlimmsten Fall weckt es den Verdacht auf Plagiat und kann Ihre gesamte Arbeit ungültig machen.
Dutzende Quellen von Hand zu verwalten, ist nicht nur mühsam, sondern auch extrem fehleranfällig. Hier kommen Literaturverwaltungsprogramme wie Zotero oder Citavi ins Spiel. Diese Tools sind echte Lebensretter: Sie sammeln Ihre Quellen, organisieren sie und formatieren Ihre Zitate und das Literaturverzeichnis auf Knopfdruck im geforderten Stil.
Gerade die formalen Hürden sind für viele Studierende eine echte Belastung, wie aktuelle Befragungen immer wieder zeigen. Da rund zwei Drittel neben dem Studium jobben, kann eine komplexe Vorlage für eine Hausarbeit mit ihren strengen Zitierregeln schnell zur Nervenprobe werden. Der Bedarf an Tools und klaren Anleitungen, die diesen Prozess erleichtern, war noch nie so groß.
Häufig gestellte Fragen zur Hausarbeitsvorlage
Je näher die Deadline rückt, desto dringlicher werden die Fragen. Damit Sie sich nicht durch den Dschungel der Uni-Webseiten kämpfen müssen, haben wir die häufigsten Stolpersteine für Sie zusammengetragen. Hier gibt’s klare und praxisnahe Antworten auf alles, was Sie rund um die Vorlage für Ihre Hausarbeit wissen müssen.
Von widersprüchlichen Anleitungen bis zu den Tücken der Seitennummerierung – diese Tipps helfen Ihnen, typische Fehler zu vermeiden und wertvolle Zeit zu sparen.
Wo finde ich die offizielle Vorlage meiner Universität?
Die verbindlichen Vorgaben finden Sie fast immer direkt auf der Webseite Ihres Instituts oder Lehrstuhls. Suchen Sie dort einfach nach Begriffen wie „Leitfaden wissenschaftliches Arbeiten“, „Formatvorlage“ oder „Richtlinien für Hausarbeiten“.
Sehr oft liegen diese wichtigen Dokumente auch auf der Lernplattform Ihrer Uni, also zum Beispiel in Ihrem Kurs auf Moodle oder ILIAS, zum Download bereit.
Kleiner Tipp: Wenn Sie partout nichts finden, ist eine kurze, freundliche E-Mail an das Sekretariat oder Ihren Betreuer der schnellste Weg. Das zeigt, dass Sie engagiert sind und von Anfang an alles richtig machen wollen.
Was tun, wenn die Vorgaben des Dozenten von der Institutsvorlage abweichen?
Das passiert tatsächlich öfter, als man denkt, und sorgt regelmäßig für Verwirrung. Hier gilt eine goldene Regel: Die Anweisungen Ihres direkten Betreuers haben immer Vorrang!
Manche Lehrende haben einfach eigene Vorlieben, etwa bei der Zitierweise oder den Angaben auf dem Deckblatt. Um auf Nummer sicher zu gehen und Punktabzug zu vermeiden, fragen Sie bei Unklarheiten lieber einmal zu viel als zu wenig nach. Am besten lassen Sie sich die Regelung kurz per E-Mail bestätigen. So sind Sie abgesichert und zeigen gleichzeitig, wie sorgfältig Sie arbeiten.
Wie funktioniert die Seitenzählung korrekt?
Die Seitennummerierung ist ein echter Klassiker unter den formalen Hürden. Die Zählung mit arabischen Ziffern (also 1, 2, 3, …) startet normalerweise erst auf der allerersten Seite Ihrer Einleitung.
Ansonsten gelten fast immer diese Konventionen:
- Das Deckblatt bekommt nie eine Seitenzahl angezeigt. Es zählt zwar im Hintergrund mit, die Ziffer selbst bleibt aber unsichtbar.
- Alle Verzeichnisse, die vor der Einleitung stehen (Inhaltsverzeichnis, Abbildungsverzeichnis etc.), werden oft mit römischen Ziffern (I, II, III, …) versehen.
- Die Umsetzung in Word klappt am besten mit sogenannten Abschnittsumbrüchen. Sie finden diese unter „Layout“ > „Umbrüche“. Fügen Sie einen Umbruch vor der Einleitung ein und deaktivieren Sie dann in der Kopfzeile die Option „Mit vorheriger verknüpfen“. So können Sie für jeden Teil Ihres Dokuments eine eigene Nummerierung starten.
Kann ich einfach eine Vorlage aus dem Internet nutzen?
Eine Vorlage für eine Hausarbeit aus dem Netz kann ein super Ausgangspunkt sein, um ein Gefühl für die Struktur zu bekommen. Aber Achtung: Übernehmen Sie sie niemals blind! Betrachten Sie solche Vorlagen eher als eine Art Schablone.
Sie müssen sie unbedingt an die spezifischen – und oft sehr kleinlichen – Richtlinien Ihrer Uni und Ihres Lehrstuhls anpassen. Gehen Sie Punkt für Punkt durch, von den Seitenrändern über die Schriftart bis zum Zitierstil, und gleichen Sie alles mit den offiziellen Vorgaben ab. Das Ignorieren dieser individuellen Regeln ist einer der häufigsten Gründe für unnötigen Punktabzug.
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