Literaturverzeichnis formatieren word: Schnell und einfach in Word

Ein perfekt formatiertes Literaturverzeichnis ist oft das Letzte, woran man vor der Abgabe einer Haus- oder Abschlussarbeit denken möchte. Man hat wochen- oder monatelang geforscht und geschrieben – da wirkt die reine Formatierung wie eine lästige Pflicht. Doch genau hier lauert eine Falle, in die viele Studierende tappen.
Die gute Nachricht ist: Sie müssen nicht stundenlang manuell Kommas setzen und Einzüge korrigieren. Wenn Sie Ihr Literaturverzeichnis direkt in Word formatieren, sparen Sie nicht nur Nerven, sondern sichern sich auch wertvolle Punkte.
Warum die perfekte formatierung den unterschied macht
Mal ehrlich: Das Literaturverzeichnis wird oft stiefmütterlich behandelt. Ein fataler Fehler. Für die meisten Lehrenden ist ein sauberes Verzeichnis ein klares Zeichen für wissenschaftliche Sorgfalt. Es ist quasi Ihr akademisches Aushängeschild, das zeigt, dass Sie nicht nur inhaltlich, sondern auch formal professionell gearbeitet haben.

Überlegen Sie mal: Ein unordentliches Verzeichnis wirft sofort einen Schatten auf Ihre gesamte Arbeit. Findet ein Prüfer hier Inkonsistenzen, fehlende Angaben oder einen wilden Mix aus verschiedenen Zitierstilen, untergräbt das schnell die Glaubwürdigkeit Ihrer Argumentation.
Wie sich formatfehler direkt auf ihre note auswirken
Die Folgen einer schlampigen Formatierung sind ganz konkret messbar. Kleine Fehler – ein falsches Komma, ein vergessener hängender Einzug, ein kursiv gesetzter Titel zu viel – summieren sich. Am Ende führen sie fast immer zu Punktabzügen. Die Zeit, die Sie investieren, um das Literaturverzeichnis in Word korrekt zu formatieren, ist also eine der einfachsten Methoden, um Ihre Note aktiv zu verbessern.
Das ist kein Bauchgefühl, sondern eine Tatsache. Eine Analyse hat ergeben, dass bei 73 % der studentischen Arbeiten durch fehlerhafte Formatierung Notenabzüge von bis zu 1,2 Punkten entstehen. Diese Punkte verschenkt man allein durch formale Nachlässigkeit. Mehr dazu, wie wichtig die korrekte Manuskriptgestaltung ist, erfahren Sie beispielsweise in den Richtlinien der Uni Stuttgart.
Stellen Sie sich das Literaturverzeichnis wie den Abspann eines guten Films vor. Wenn hier Namen falsch geschrieben oder Rollen vertauscht sind, wirkt das Ganze unprofessionell – egal, wie gut der Film davor war. Genauso ist es mit Ihrer Arbeit.
Typische fehler, die sie locker vermeiden können
Wenn Sie die automatisierten Funktionen von Word von Anfang an nutzen, umgehen Sie die häufigsten Fehlerquellen ganz elegant. Das manuelle Formatieren ist einfach zu fehleranfällig, besonders wenn der Abgabetermin näher rückt.
Hier sind die Klassiker, die Ihnen mit Word nicht mehr passieren:
- Inkonsistente Zitierstile: Das manuelle Mischen von APA, Harvard und Co. passiert nicht mehr, weil Sie den Stil einmal zentral festlegen.
- Falsche Sortierung: Word sortiert Ihre Quellen automatisch und korrekt alphabetisch. Kein manuelles Umsortieren mehr, bei dem man leicht den Überblick verliert.
- Unvollständige Einträge: Die strukturierte Eingabemaske von Word erinnert Sie daran, alle wichtigen Daten wie Verlag, Erscheinungsjahr oder DOI zu erfassen.
- Text-Verzeichnis-Chaos: Im Literaturverzeichnis landen nur die Quellen, die Sie auch wirklich im Text zitiert haben. Übrig gebliebene „Karteileichen“ sind damit Geschichte.
Sich mit der richtigen Formatierung zu beschäftigen, ist also keine reine Formsache. Es ist eine kluge, strategische Entscheidung für eine bessere Note, einen professionelleren Eindruck und deutlich weniger Stress kurz vor der Abgabe.
Das Fundament legen: So nutzen Sie den Verweis-Manager in Word richtig
Bevor Word Ihnen mit einem einzigen Klick ein perfektes Literaturverzeichnis ausspucken kann, müssen Sie die Vorarbeit leisten. Das bedeutet, jede einzelne Quelle sauber und lückenlos direkt in Word zu erfassen. Ihr wichtigstes Werkzeug dafür ist der integrierte Quellen-Manager im Reiter „Verweise“. Viele übersehen dieses mächtige Feature – dabei erspart es Ihnen am Ende stundenlange, frustrierende Handarbeit bei der Formatierung.
Die Idee dahinter ist simpel: Sie bauen sich innerhalb Ihres Dokuments eine zentrale Datenbank all Ihrer Quellen auf. Jeder Eintrag, den Sie hier anlegen, ist später sofort für Zitate im Text und natürlich für das finale Literaturverzeichnis verfügbar. Der Trick ist, die Quellen von Anfang an gewissenhaft einzupflegen.
H3: Zuerst der Zitierstil, dann die Quellen
Noch bevor Sie die erste Quelle eintippen, sollten Sie eine entscheidende Einstellung vornehmen: die Wahl des korrekten Zitierstils. Word bringt von Haus aus eine solide Auswahl an internationalen Standards mit. Unter Verweise > Formatvorlage finden Sie die gängigsten Stile.
Diese kleine Voreinstellung sorgt dafür, dass jeder neue Eintrag, den Sie vornehmen, und jedes Zitat, das Sie einfügen, automatisch den richtigen Regeln folgt. Das ist Gold wert, wenn Sie später Ihr Literaturverzeichnis in Word formatieren und ein durchgehend einheitliches Bild sicherstellen wollen.
Gängige Zitierstile im Überblick
Die Wahl des richtigen Stils hängt fast immer von den Vorgaben Ihrer Hochschule oder Ihres Fachbereichs ab. Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen schnellen Überblick über die Zitierstile, die Ihnen an deutschen Hochschulen am häufigsten begegnen werden.
| Zitierstil | Typische Fachbereiche | Kurzbeleg im Text (Beispiel) | Eintrag im Literaturverzeichnis (Beispiel) |
|---|---|---|---|
| APA 7 | Psychologie, Sozial-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften | (Müller, 2023) | Müller, T. (2023). Der Titel des Werkes. Verlag. |
| Harvard | Oft in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften | (Müller 2023: 15) | Müller, Thomas (2023), Der Titel des Werkes, Verlagsort: Verlag. |
| Deutsche Zitierweise | Geistes-, Rechts- und Geschichtswissenschaften | ¹Müller, Titel, S. 15. | Müller, Thomas: Der Titel des Werkes, Verlagsort: Verlag, 2023. |
Prüfen Sie unbedingt den Leitfaden Ihres Instituts, da es oft hochschulspezifische Anpassungen dieser Stile gibt. Die Auswahl in Word ist aber in den allermeisten Fällen eine hervorragende Grundlage.
H3: Quellen präzise anlegen und verwalten
Jetzt geht es ans Sammeln. Klicken Sie auf Verweise > Quellen verwalten, um den Quellen-Manager zu öffnen. Sie sehen dort zwei Spalten: links die „Masterliste“ mit allen Quellen, die Sie je auf diesem Computer in Word angelegt haben, und rechts die „Aktuelle Liste“ nur für Ihr offenes Dokument.
Mit einem Klick auf „Neu…“ fügen Sie eine neue Quelle hinzu. Es öffnet sich eine Eingabemaske – und genau hier ist Sorgfalt Ihr bester Freund.
Der häufigste Fehler, der mir in der Praxis begegnet: Der falsche Quellentyp wird ausgewählt. Ob Sie ein Buch, einen Artikel aus einer Fachzeitschrift oder eine Webseite zitieren, hat massive Auswirkungen auf die Formatierung. Nehmen Sie sich die zwei Sekunden, um hier im Drop-down-Menü die richtige Option auszuwählen.
Die Eingabefelder passen sich sofort an. Bei einem Buch fragt Word nach Verlag und Ort, bei einer Webseite hingegen nach der URL und dem Abrufdatum. Füllen Sie die Felder so vollständig aus, wie es nur geht. Ein kleiner Profi-Tipp: Setzen Sie ein Häkchen bei „Alle Literaturverzeichnisfelder anzeigen“. Dadurch klappen weitere Felder wie der DOI (Digital Object Identifier) oder die Auflage auf, die für eine wissenschaftlich exakte Zitation oft unerlässlich sind.
Diese Dateneingabe mag anfangs mühsam wirken, aber sie ist die eigentliche Arbeit, die Ihnen später den entscheidenden Zeitvorteil verschafft. Die korrekte Formatierung ist für viele eine enorme Hürde. Laut einer Umfrage gaben 85 % der Studierenden an, Schwierigkeiten mit der richtigen Formatierung von Literaturverzeichnissen zu haben.
Wenn Ihre Quellendatenbank einmal sauber steht, sind Sie tatsächlich nur noch wenige Klicks von einem konsistenten und korrekten Literaturverzeichnis entfernt. Wollen Sie noch tiefer in die Möglichkeiten eintauchen, zeigen wir Ihnen in einem anderen Beitrag, wie Sie Ihr Literaturverzeichnis automatisch erstellen wie ein Profi.
Das Literaturverzeichnis mit wenigen Klicks einfügen und aktualisieren
Haben Sie all Ihre Quellen sorgfältig in die Word-Datenbank eingepflegt? Perfekt, dann haben Sie den mühsamen Teil schon hinter sich. Jetzt kommt der Moment, in dem sich diese Vorarbeit so richtig bezahlt macht: Statt alles mühsam von Hand abzutippen, können Sie Ihr komplettes Verzeichnis automatisch erstellen lassen.
Dazu gehen Sie einfach im Reiter „Verweise“ in den Bereich „Zitate und Literaturverzeichnis“. Dort finden Sie die Schaltfläche „Literaturverzeichnis“. Ein Klick genügt, und Word schlägt Ihnen verschiedene Vorlagen vor. Wählen Sie eine aus, und schon fügt Word an der gewünschten Stelle eine vollständige, alphabetisch sortierte Liste all Ihrer Quellen ein – natürlich genau nach dem Zitierstil, den Sie zuvor festgelegt haben.
Der simple Dreiklang zum perfekten Verzeichnis
Der ganze Ablauf ist eigentlich ganz einfach und lässt sich auf drei Kernschritte herunterbrechen. Man gewöhnt sich da schnell dran.

Diese Übersicht macht deutlich, wie unkompliziert das Literaturverzeichnis formatieren in Word sein kann. Der manuelle Aufwand wird auf ein absolutes Minimum reduziert, was Ihnen am Ende eine Menge Zeit und Nerven spart.
Änderungen in letzter Minute? Kein Stress!
Der eigentliche Clou an diesem System ist seine Dynamik. Jeder Studierende kennt das: Kurz vor der Abgabe fällt einem noch ein entscheidender Artikel ein, oder man streicht einen ganzen Absatz samt Zitat. Bei einer manuell erstellten Liste würde jetzt das große Chaos ausbrechen – alles neu sortieren, prüfen, ob man nichts vergessen hat. Eine klassische Fehlerquelle.
Mit der Word-Funktion ist das zum Glück kein Thema. Nachdem Sie eine neue Quelle im Quellen-Manager hinzugefügt oder ein Zitat aus dem Text gelöscht haben, klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste in Ihr Literaturverzeichnis. Dort wählen Sie die Option „Felder aktualisieren“.
Word gleicht sofort ab, welche Quellen noch im Text verwendet werden. Neue Einträge werden hinzugefügt, nicht mehr benötigte fliegen raus und die alphabetische Sortierung wird automatisch korrigiert. Diese Funktion ist Ihr Rettungsanker für das typische Chaos kurz vor Abgabeschluss.
Diese automatische Aktualisierung senkt die Fehlerquote enorm. Flüchtigkeitsfehler, wie eine vergessene Quelle im Verzeichnis, gehören damit der Vergangenheit an. Tools wie der Verweis-Manager, der seit Office 2016 in über 90 % der Word-Versionen für Studierende enthalten ist, können den Fehleranteil durch dynamische Sortierung um bis zu 65 % reduzieren.
Ein dynamisches Literaturverzeichnis ist die ideale Ergänzung zu anderen automatisierten Elementen Ihrer Arbeit. Nach einem ähnlichen Prinzip können Sie auch Ihr Inhaltsverzeichnis in Word professionell und stressfrei anlegen, um ein rundum sauberes Dokument zu erstellen. So bleibt Ihnen mehr Zeit für das, was wirklich zählt: den Inhalt.
Der letzte Schliff: So formatieren Sie Ihr Literaturverzeichnis richtig
Super, Ihr Literaturverzeichnis ist mit wenigen Klicks eingefügt – eine riesige Erleichterung! Aber Vorsicht: Damit ist die Arbeit noch nicht ganz getan. Viele Studierende lehnen sich an dieser Stelle zurück und verschenken wertvolle Punkte, weil die Formatierung nicht den wissenschaftlichen Standards entspricht.

Doch keine Sorge, das professionelle Formatieren Ihres Literaturverzeichnisses in Word ist kein Hexenwerk. Wenn man weiß, wo man die richtigen Häkchen setzt, lässt sich das gesamte Verzeichnis in einem Rutsch anpassen. So müssen Sie nicht jeden Eintrag einzeln mühsam bearbeiten.
Den gefürchteten hängenden Einzug meistern
Der hängende Einzug ist ein absoluter Klassiker in wissenschaftlichen Arbeiten und ein häufiger Stolperstein. Dabei beginnt die erste Zeile eines Eintrags ganz normal am linken Rand, während alle nachfolgenden Zeilen leicht eingerückt sind. Der Sinn dahinter? Die Autorennamen stechen sofort ins Auge und die Lesbarkeit verbessert sich enorm.
So einfach stellen Sie ihn in Word ein:
- Markieren Sie zunächst Ihr komplettes Literaturverzeichnis.
- Machen Sie dann einen Rechtsklick und wählen Sie im Menü den Punkt „Absatz…“.
- Es öffnet sich ein Dialogfenster. Suchen Sie hier unter „Einzüge und Abstände“ nach dem Feld „Sondereinzug“.
- Wählen Sie aus dem Drop-down-Menü die Option „Hängend“ aus.
Word schlägt meist einen Standardwert von 1,25 cm vor. Dieser passt in der Regel, aber werfen Sie zur Sicherheit immer einen Blick in den Leitfaden Ihrer Hochschule. Mit einem Klick auf „OK“ ist diese Hürde auch schon genommen.
Zeilenabstand, Schriftart und andere Details perfektionieren
Neben dem Einzug gibt es noch ein paar weitere Stellschrauben, die über ein sauberes Erscheinungsbild entscheiden. Auch diese lassen sich global anpassen und sollten unbedingt mit den Vorgaben Ihrer Betreuung abgeglichen werden.
So verlangt beispielsweise die Universität Stuttgart in ihren Richtlinien ein alphabetisch sortiertes Literaturverzeichnis auf einer neuen Seite. Die Überschrift „Literaturverzeichnis“ soll zentriert sein, es gilt der hängende Einzug und ein 1,5-zeiliger Abstand.
Ein konsistentes Layout signalisiert Sorgfalt. Prüfende sehen auf den ersten Blick, ob Sie die formalen Anforderungen ernst genommen haben. Ein uneinheitliches Verzeichnis hingegen wirft sofort einen unprofessionellen Schatten auf Ihre gesamte Arbeit.
Achten Sie besonders auf die folgenden Punkte, die Sie ebenfalls im „Absatz“-Menü oder über die Start-Registerkarte einstellen:
- Zeilenabstand: Meist wird ein 1,5-zeiliger Abstand gefordert.
- Schriftart und -größe: Hier gilt Konsistenz. Das Literaturverzeichnis sollte dieselbe Schriftart und -größe wie der Fließtext Ihrer Arbeit haben (z. B. Times New Roman 12 pt oder Arial 11 pt).
- Überschrift: Die Überschrift „Literaturverzeichnis“ steht üblicherweise auf einer neuen Seite, wird zentriert und nicht nummeriert.
Diese finalen Anpassungen sind entscheidend für ein makelloses Ergebnis. Denken Sie daran, dass eine saubere Formatierung für die gesamte Arbeit unerlässlich ist. Wertvolle Tipps dazu finden Sie auch in unserem Leitfaden zur Formatierung der Bachelorarbeit, die wir leicht verständlich aufbereitet haben.
Typische Probleme lösen und den Prozess automatisieren
Auch mit der besten Vorbereitung kann das Literaturverzeichnis in Word kurz vor der Abgabe noch für Kopfzerbrechen sorgen. Plötzlich tauchen Fehler auf, die den Feinschliff zur Nervenprobe machen. Aber die gute Nachricht ist: Für die häufigsten dieser klassischen Word-Tücken gibt es bewährte und vor allem schnelle Lösungen.
Ein typisches Szenario, das wohl jeder schon erlebt hat: Der von der Uni geforderte Zitierstil fehlt in der Standardauswahl. Oder, ein echtes Ärgernis, die Sortierung spielt verrückt. Word ignoriert deutsche Umlaute und sortiert „Özdemir“ einfach unter „O“ ein, anstatt korrekt am Ende des Alphabets. Solche Details sind aber kein Hexenwerk und lassen sich beheben.
Häufige Word-Fallstricke und ihre Lösungen
Bevor Sie jetzt in Panik verfallen und anfangen, alles mühsam von Hand zu korrigieren – atmen Sie kurz durch. Die meisten dieser Probleme sind mit wenigen Klicks aus der Welt geschafft.
Schauen wir uns die häufigsten Herausforderungen beim Literaturverzeichnis formatieren in Word und ihre Lösungen einmal genauer an:
- Der Zitierstil fehlt: Kein Problem, denn Word ist hier flexibel. Auf Plattformen wie BibWord oder im riesigen Zotero Style Repository finden Sie Hunderte zusätzlicher Stile als .XSL-Dateien. Diese Datei müssen Sie nur in den richtigen Word-Ordner kopieren, und schon taucht der Stil in Ihrer Auswahl auf.
- Falsche Sortierung bei Umlauten (Ä, Ö, Ü): Das liegt fast immer an der Spracheinstellung. Markieren Sie Ihr komplettes Literaturverzeichnis und gehen Sie im Menüband auf „Überprüfen“ > „Sprache“ > „Sprache für die Korrekturhilfen festlegen“. Wählen Sie hier „Deutsch (Deutschland)“ aus und aktualisieren Sie danach das Verzeichnis. Voilà, die Sortierung sollte nun stimmen.
- Die Formatierung springt immer wieder zurück: Sie stellen mühsam den hängenden Einzug ein, und nach der nächsten Aktualisierung ist alles wieder weg? Das passiert, wenn man direkt formatiert. Die sauberste Lösung ist, eine eigene Formatvorlage für das Literaturverzeichnis anzulegen und zuzuweisen. So bleiben Ihre Einstellungen auch nach Updates erhalten.
Ein Profi-Tipp für Quellen ohne Autor: Tragen Sie hier auf keinen Fall den Titel ins Autorenfeld ein. Lassen Sie das Feld „Autor“ im Quellen-Manager einfach leer und füllen Sie nur das Feld „Titel“ aus. Word ist schlau genug, die Quelle dann automatisch korrekt nach dem Titel zu sortieren.
Wenn die Zeit drängt: eine clevere Alternative
Was aber tun, wenn die Abgabefrist im Nacken sitzt und die Technik einfach nicht mitspielt? Manchmal ist der Aufwand, jeden Formatierungsfehler einzeln zu jagen, schlicht zu groß. An diesem Punkt kommen moderne Werkzeuge wie IntelliSchreiber ins Spiel, die den ganzen Prozess von einer anderen Seite aufrollen.
Statt nur bei der Formatierung zu helfen, kann IntelliSchreiber die gesamte Recherche und das Schreiben unterstützen. Sie geben Ihr Thema ein, und das KI-System generiert eine fundierte Hausarbeit – inklusive eines perfekt formatierten Literaturverzeichnisses, das auf echten, nachprüfbaren wissenschaftlichen Quellen basiert.
Diese Art der Unterstützung spart nicht nur wertvolle Zeit, sondern kann auch die formale Qualität deutlich verbessern. Eine Studie der Uni Köln zeigt, dass fehlerfrei formatierte Verzeichnisse das Risiko von unbeabsichtigten Plagiaten signifikant senken. Gerade für die 18 % nicht-muttersprachlicher Studierender ist das eine enorme Hilfe. Seit 2020 hat sich der Bedarf an solchen automatisierten Tools verdoppelt, da schätzungsweise 52 % der Hausarbeiten mittlerweile KI-unterstützt verfasst werden, um die immer engeren Deadlines einzuhalten. Eine umfangreiche Analyse der Uni Stuttgart liefert hierzu weitere spannende Einblicke.
IntelliSchreiber sorgt dafür, dass jede Quelle mit korrekten DOI-Links und präzisen Seitenzahlen versehen ist. Für Studierende, die unter massivem Zeitdruck stehen oder sich mit den Feinheiten akademischer Formatierungsregeln schwertun, ist das eine unschätzbare Hilfe, um qualitativ hochwertige und formal saubere Arbeiten abzugeben.
Typische formatierungsfallen in Word – und wie man sie umgeht
Auch wenn Word einem viel Arbeit abnimmt, gibt es ein paar klassische Stolpersteine, die kurz vor der Abgabe für unnötigen Stress sorgen. Aber keine Sorge, für die häufigsten Probleme gibt es einfache und schnelle Lösungen.
Hier zeige ich Ihnen, wie Sie die typischen Tücken meistern und Ihr Literaturverzeichnis souverän fertigstellen.
Den hängenden einzug richtig einrichten
Der hängende Einzug ist ein Muss in fast jeder wissenschaftlichen Arbeit, sorgt aber regelmäßig für Verwirrung. Dabei ist die Einstellung kinderleicht, wenn man weiß, wo der entsprechende Befehl versteckt ist.
So klappt es auf Anhieb:
- Markieren Sie als Erstes Ihr komplettes, von Word erstelltes Literaturverzeichnis.
- Machen Sie einen Rechtsklick in den markierten Bereich und wählen Sie im Menü den Punkt „Absatz…“.
- Im neuen Fenster finden Sie den Abschnitt „Sondereinzug“. Öffnen Sie hier das Drop-down-Menü.
- Wählen Sie die Option „Hängend“ aus. Den voreingestellten Wert von 1,25 cm können Sie in den meisten Fällen einfach so übernehmen. Ein Klick auf „OK“ – und fertig.
Durch diese Einstellung rückt Word jede Zeile eines Eintrags außer der ersten ein. Das Ergebnis: Die Namen der Autoren stechen am linken Rand klar hervor und die Lesbarkeit verbessert sich enorm.
Ein Tipp aus der Praxis: Versuchen Sie niemals, den Einzug von Hand mit der Leertaste oder dem Tabulator zu erzeugen. Spätestens bei der nächsten Aktualisierung des Verzeichnisses bricht Ihr mühsam erstelltes Layout zusammen. Der Weg über die Absatz-Funktion ist der einzig saubere und sichere.
Was tun, wenn der geforderte zitierstil fehlt?
Word bringt zwar eine solide Auswahl an Zitierstilen mit, doch manchmal fehlt ausgerechnet der, den Ihr Institut oder Betreuer vorschreibt. In so einem Fall haben Sie zwei sehr gute Möglichkeiten, das Problem zu lösen.
Eine Option ist, zusätzliche Stil-Dateien im .xsl-Format herunterzuladen und in Word zu integrieren. Verlässliche Anlaufstellen hierfür sind zum Beispiel die Webseite BibWord oder das riesige Zotero Style Repository, das Tausende von Zitierstilen kostenlos zur Verfügung stellt. Nach dem Download müssen Sie die Datei nur noch in den richtigen Systemordner von Word kopieren, und schon taucht der neue Stil in Ihrer Auswahlliste auf.
Eine noch professionellere Alternative ist der Einsatz eines externen Literaturverwaltungsprogramms. Tools wie Zotero oder Citavi lassen sich perfekt in Word einbinden, bieten eine gigantische Auswahl an Zitierstilen und machen die Verwaltung Ihrer Quellen – gerade bei mehreren oder größeren Projekten – deutlich komfortabler.
Wie aktualisiere ich mein literaturverzeichnis mit einem klick?
Der größte Vorteil der Word-Funktion ist, dass Ihr Verzeichnis „mitdenkt“. Wenn Sie im Laufe des Schreibens neue Quellen zitieren oder alte wieder aus dem Text entfernen, müssen Sie die Änderungen nicht mühsam von Hand nachtragen.
Ein einfacher Rechtsklick mitten in Ihr Literaturverzeichnis genügt. Wählen Sie dann die Option „Felder aktualisieren“. Word scannt daraufhin Ihr gesamtes Dokument, gleicht alle Zitate ab, fügt neue Quellen hinzu, entfernt nicht mehr genutzte und korrigiert ganz nebenbei die alphabetische Sortierung.
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