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Bachelorarbeit eidesstattliche erklärung – So gelingt sie 2026

Bachelorarbeit eidesstattliche erklärung – So gelingt sie 2026

Ganz am Ende Ihrer Bachelorarbeit kommt noch ein letzter, aber absolut entscheidender Schritt: die eidesstattliche Erklärung. Viele halten das für eine reine Formsache, aber das ist ein Trugschluss. Dieses unscheinbare Blatt Papier ist das rechtliche Fundament Ihrer gesamten wissenschaftlichen Arbeit. Mit Ihrer Unterschrift geben Sie Ihr Wort – und das hat Gewicht.

Die eidesstattliche Erklärung verstehen und richtig anwenden

Eine Person schreibt an einem Schreibtisch Dokumente, mit einem Laptop im Hintergrund. 'EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG' ist sichtbar.

Sehen Sie die eidesstattliche Erklärung nicht als lästige Pflicht, sondern als Ihren persönlichen Ehrenkodex. Es ist Ihre offizielle, rechtsverbindliche Versicherung gegenüber der Hochschule, dass die Arbeit, die Sie abgeben, wirklich Ihre Arbeit ist. Sie bürgen damit für Ihre wissenschaftliche Integrität.

Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, dass die monatelange Forschung und das Schreiben allein Ihr geistiges Eigentum sind. Das ist der offizielle Beweis Ihrer Eigenleistung.

Kernpunkte Ihrer Versicherung

Im Grunde genommen geben Sie mit dieser Erklärung drei zentrale Versprechen ab, die die Grundpfeiler guter wissenschaftlicher Praxis sind:

  • Bestätigung der Eigenständigkeit: Sie versichern, den gesamten Text selbstständig und ohne fremde, nicht deklarierte Hilfe formuliert zu haben.
  • Kennzeichnung aller Quellen: Sie garantieren, dass jede Idee, jedes Zitat und jede Anlehnung an fremde Gedanken lückenlos und korrekt im Text und im Literaturverzeichnis nachgewiesen ist.
  • Ausschluss unerlaubter Hilfsmittel: Sie bestätigen, ausschließlich die von Ihnen angegebenen Quellen und Werkzeuge benutzt zu haben.

Diese Punkte ziehen eine klare Linie zwischen sauberer wissenschaftlicher Arbeit und einem Plagiat.

Die eidesstattliche Erklärung ist in deutschen Bachelorarbeiten ein unverzichtbarer Bestandteil, der die wissenschaftliche Integrität sichert. Eine Umfrage des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) ergab, dass 98 % der deutschen Hochschulen diese Erklärung bei Abschlussarbeiten zwingend vorschreiben. Ohne sie wird die Arbeit oft als ungültig abgelehnt, was zu erheblichen Verzögerungen führen kann. Erfahren Sie mehr über die Relevanz dieser Erklärung auf scribbr.de.

Gerade heute, im Zeitalter von KI-Tools wie ChatGPT, ist diese Versicherung wichtiger denn je. Die Nutzung solcher Programme bewegt sich oft in einer Grauzone. Mit Ihrer Unterschrift übernehmen Sie die volle Verantwortung dafür, dass Sie solche Werkzeuge – falls überhaupt erlaubt – korrekt und transparent eingesetzt haben.

Man kann es nicht oft genug betonen: Eine fehlende oder falsche Erklärung kann fatale Folgen haben. Im schlimmsten Fall wird Ihre gesamte Bachelorarbeit als ungültig erklärt. Die ganze Mühe der letzten Monate wäre damit umsonst gewesen.

Bedeutung der eidesstattlichen Erklärung auf einen Blick

Die folgende Tabelle fasst die Kernfunktionen der eidesstattlichen Erklärung und die direkten Konsequenzen bei Mängeln zusammen. Sie macht deutlich, warum hier absolute Sorgfalt geboten ist.

Funktion der Erklärung Konsequenz bei Fehlen oder Falschangabe
Nachweis der Eigenleistung Arbeit wird als Plagiat oder ungültig gewertet
Rechtliche Absicherung der Hochschule Prüfungsrechtliche Sanktionen bis zur Exmatrikulation
Schutz der akademischen Integrität Aberkennung des Titels, auch Jahre später möglich

Die Mühe, die Sie sich mit der bachelorarbeit eidesstattliche erklärung machen, ist also eine direkte Investition in die Absicherung Ihres Erfolgs. Sie ist der letzte, aber unverzichtbare Baustein für Ihren Abschluss.

Was passiert, wenn ich es nicht so genau nehme? Rechtliche Fallstricke und die Folgen eines Plagiats

Besorgte junge Studentin liest Papiere vor dem Text

Mal ehrlich: Die eidesstattliche Erklärung zu unterschreiben, fühlt sich oft wie eine reine Formalie an. Aber genau das ist sie nicht. Mit Ihrer Unterschrift geben Sie eine rechtsverbindliche Zusicherung ab, dass Ihre Bachelorarbeit Ihr eigenes Werk ist und Sie keine fremden Gedanken als Ihre eigenen ausgegeben haben. Das ist kein Kavaliersdelikt.

Ein aufgedecktes Plagiat kann weitreichende Konsequenzen haben, die weit über eine schlechte Note hinausgehen. Stellen Sie sich die Erklärung wie einen Vertrag mit Ihrer Hochschule vor. Wenn Sie diesen Vertrag brechen, hat die Uni das Recht, empfindliche Sanktionen zu verhängen. Genau deshalb ist die bachelorarbeit eidesstattliche erklärung ein so entscheidender Baustein Ihres Abschlusses.

Akademische und rechtliche Konsequenzen

Je nachdem, wie schwerwiegend der Täuschungsversuch ist und was in Ihrer Prüfungsordnung steht, fallen die Strafen unterschiedlich aus. Die Bandbreite der möglichen Maßnahmen sollte aber jedem eine deutliche Warnung sein:

  • Sofortiges Nichtbestehen: Ihre Arbeit wird direkt mit „ungenügend“ (5,0) bewertet. Der Versuch zählt als gescheitert.
  • Exmatrikulation: In schweren Fällen, oder wenn Sie wiederholt beim Täuschen erwischt werden, kann die Hochschule Sie komplett vom Studium ausschließen. Das war’s dann mit dem Abschluss.
  • Aberkennung des Titels: Ein Plagiat kann Ihnen auch Jahre später noch zum Verhängnis werden. Stellt sich heraus, dass Sie bei Ihrer Bachelorarbeit geschummelt haben, kann Ihnen der Titel nachträglich wieder aberkannt werden.
  • Strafrechtliche Verfolgung: Auch wenn es in der Praxis selten vorkommt, ist es rechtlich möglich: Eine vorsätzlich falsche Versicherung an Eides statt kann nach § 156 StGB eine Straftat sein.

Die rechtliche Verbindlichkeit einer solchen Erklärung sollte man nicht unterschätzen. Um ein Gefühl für die Tragweite falscher Angaben gegenüber Behörden zu bekommen, hilft manchmal ein Blick in andere Rechtsbereiche. Ein Leitfaden zur Steuerhinterziehung und Selbstanzeige zeigt beispielsweise eindrücklich, welche Konsequenzen Falschaussagen in einem anderen Kontext haben können.

Die vielen Plagiatsfälle der letzten Jahre, die oft durch Plattformen wie VroniPlag Wiki aufgedeckt wurden, machen die Bedeutung der eidesstattlichen Erklärung schmerzlich bewusst. Tausende dokumentierte Fälle in Abschlussarbeiten, ein Großteil davon Bachelorarbeiten, haben oft zur Aberkennung des Abschlusses geführt. Das Risiko wird von vielen Studierenden immer noch massiv unterschätzt.

Moderne Plagiatsscanner sind heute extrem leistungsfähig und decken Unstimmigkeiten sehr zuverlässig auf. Diese Programme gleichen Ihre Arbeit mit riesigen Datenbanken ab, die voll von Internetquellen, Fachpublikationen und anderen Abschlussarbeiten sind. Die Hoffnung, dass kopierte Passagen unentdeckt bleiben, ist schlichtweg naiv.

Der beste Schutz ist und bleibt eine saubere, ehrliche Arbeitsweise. Führen Sie von Anfang an eine lückenlose Quellenliste und setzen Sie sich gründlich mit den Zitierregeln Ihres Fachbereichs auseinander. Fehler können passieren, aber eine sorgfältige Dokumentation hilft dabei, ein versehentliches Versehen von einem bewussten Täuschungsversuch zu unterscheiden. Um Flüchtigkeitsfehler von vornherein auszuschließen, frischen Sie Ihr Wissen am besten noch einmal auf. Alles Wichtige zum Thema finden Sie in unserem Artikel über das richtig zitieren im Text ohne Stress und Fehler.

Die passende Vorlage Ihrer Hochschule finden

Viele Studierende machen gleich zu Beginn einen entscheidenden Fehler: Sie suchen online nach einer allgemeinen Vorlage für die eidesstattliche Erklärung ihrer Bachelorarbeit. Doch eine solche Universalvorlage gibt es nicht. Jede Hochschule, manchmal sogar jeder Fachbereich, hat hier ihre ganz eigenen Regeln.

Diese Unterschiede sind keine willkürliche Schikane. Sie spiegeln die spezifischen akademischen und rechtlichen Vorgaben wider, denen Ihre Hochschule folgt. Einfach eine Vorlage aus dem Internet zu kopieren, kann schnell als formaler Fehler gewertet werden und im schlimmsten Fall dazu führen, dass Ihre Arbeit nicht angenommen wird. Sehen Sie die Vorgaben Ihrer Uni also als das einzig gültige Rezept an.

Hier finden Sie die verbindlichen Formulierungen

Ihre Aufgabe ist es, die exakte, von Ihrer Hochschule vorgeschriebene Version der Erklärung aufzutreiben. Glücklicherweise ist diese meist an ganz bestimmten Orten hinterlegt. Die folgenden Anlaufstellen sollten Ihre erste Wahl sein:

  • Die Prüfungsordnung: Betrachten Sie sie als das juristische Fundament Ihres Studiums. Hier sind alle formalen Anforderungen an Abschlussarbeiten, inklusive der eidesstattlichen Erklärung, verbindlich festgehalten.
  • Webseite des Prüfungsamts: Das Prüfungsamt ist die zentrale Anlaufstelle für alles rund um Ihre Abschlussarbeit. Suchen Sie dort nach einem Formularcenter oder einem Download-Bereich – hier werden oft die offiziellen Vorlagen bereitgestellt.
  • Dokumente Ihres Lehrstuhls: Nicht selten haben auch die Lehrstühle oder Ihre Betreuenden eigene Leitfäden und Musterdokumente für Abschlussarbeiten parat. Es ist absolut unerlässlich, auch diese zu prüfen.

Starten Sie Ihre Suche immer bei diesen offiziellen Quellen. Verlassen Sie sich niemals blind auf Informationen aus Foren oder auf Ratschläge von Kommilitonen, denn die Vorgaben können sich jederzeit ändern.

Warum die Unterschiede so wichtig sind

Auf den ersten Blick mögen die Abweichungen zwischen den Vorlagen kleinlich wirken, aber sie sind rechtlich von großer Bedeutung. Während eine Universität vielleicht nur eine simple Bestätigung Ihrer Eigenständigkeit fordert, verlangt eine andere eine viel detailliertere Aufschlüsselung, die ganz bestimmte Punkte abdeckt.

Ein Thema, das dabei immer wichtiger wird, ist der Umgang mit künstlicher Intelligenz. Immer mehr Hochschulen fordern in ihrer eidesstattlichen Erklärung eine explizite Angabe zur Nutzung von KI-Tools wie ChatGPT.

Hier ein paar Beispiele, wie unterschiedlich die Formulierungen ausfallen können:

  • Einfache Variante: „Hiermit versichere ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig verfasst habe.“
  • Detaillierte Variante: „…dass ich keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe und Zitate kenntlich gemacht wurden.“
  • Moderne Variante mit KI-Klausel: „…und versichere, dass der Einsatz von KI-gestützten Werkzeugen zur Texterstellung, falls erfolgt, im Methodenteil transparent dargelegt wurde.“

Die Verwendung der exakt richtigen Vorlage ist also mehr als nur ein Detail – es ist ein entscheidender Schritt, um Ihre Arbeit formal unangreifbar zu machen. Nehmen Sie sich diese Zeit für eine gründliche Recherche. Sie bewahrt Sie vor einer Menge Stress und Ärger kurz vor der Abgabe.

Eidesstattliche Erklärung: Vorlagen zum Kopieren und Anpassen

Niemand muss das Rad neu erfinden, schon gar nicht bei der eidesstattlichen Erklärung. Es gibt bewährte Formulierungen, die als exzellenter Ausgangspunkt dienen. Damit du nicht bei null anfangen musst, haben wir hier zwei praktische Vorlagen für dich – eine klassische und eine erweiterte für den Umgang mit KI.

Aber ein wichtiger Hinweis vorweg: Diese Muster sind als verlässliche Grundlage gedacht. Du musst sie unbedingt mit den genauen Vorgaben deiner Hochschule oder deines Fachbereichs abgleichen. Jede Prüfungsordnung hat ihre eigenen kleinen, aber feinen Unterschiede, und am Ende zählt nur die Formulierung, die offiziell bei dir verlangt wird.

Standard-Vorlage für die Eigenständigkeitserklärung

Diese klassische Version ist der Dauerbrenner und deckt die wesentlichen Punkte ab, die die meisten Hochschulen fordern. Sie ist die richtige Wahl, wenn deine Prüfungsordnung keine besonderen Zusätze, etwa zur Nutzung von KI-Tools, vorschreibt.

Du musst nur noch die Platzhalter in den eckigen Klammern mit deinen Daten füllen.

Hiermit versichere ich an Eides statt, dass ich die vorliegende Bachelorarbeit mit dem Titel „[Titel der Bachelorarbeit]“ selbstständig und ohne unzulässige Hilfe Dritter verfasst habe.

Ich habe keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt. Sämtliche wörtlich oder sinngemäß übernommenen Textstellen, Grafiken und sonstigen Materialien aus Büchern, Zeitschriften, Zeitungen, dem Internet oder anderen Quellen habe ich als solche kenntlich gemacht.

Diese Arbeit wurde in gleicher oder ähnlicher Form noch keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegt und auch nicht veröffentlicht. Mir ist bewusst, dass eine falsche Versicherung an Eides statt rechtliche Konsequenzen haben kann.

[Ort], den [Datum]

[Ihre handschriftliche Unterschrift]

[Ihr Vor- und Nachname in Druckbuchstaben]

Dieses Muster ist sozusagen der Goldstandard – eine sichere Bank, solange deine Uni keine erweiterten Angaben sehen will. Es bestätigt klar und unmissverständlich deine Eigenleistung und den korrekten Umgang mit Quellen. Falls du noch tiefer in das Thema einsteigen möchtest, findest du in unserem Ratgeber zur eidesstattlichen Erklärung für die Hausarbeit weitere wertvolle Tipps.

Erweiterte Vorlage mit Zusatz zur KI-Nutzung

Tools wie ChatGPT oder andere KI-gestützte Programme sind aus dem Studienalltag kaum noch wegzudenken. Immer mehr Hochschulen reagieren darauf und fordern eine klare Angabe, ob und wie solche Werkzeuge genutzt wurden. Genau dafür ist diese erweiterte Vorlage gedacht.

Greife auf diese Version zurück, wenn deine Prüfungsordnung eine solche Erklärung explizit verlangt. Sie ist auch dann eine gute Idee, wenn du auf Nummer sicher gehen willst, weil du KI beispielsweise zur Ideenfindung, für die Gliederung oder zur Strukturierung genutzt hast.

So kannst du die Standard-Vorlage ergänzen:

  • Variante 1 (Keine KI-Nutzung): Wenn du komplett auf KI verzichtet hast, füge nach dem zweiten Absatz der Standard-Vorlage diesen Satz ein: „Ich versichere zudem, dass ich keine KI-gestützten Textgeneratoren oder vergleichbare Werkzeuge zur Erstellung von Inhalten dieser Arbeit verwendet habe.“
  • Variante 2 (Mit KI-Nutzung): Hast du KI als Hilfsmittel genutzt, musst du das transparent machen. Füge stattdessen diese Formulierung ein: „Ergänzend erkläre ich, dass ich zur Unterstützung bei [hier die Art der Nutzung angeben, z. B. der Gliederungserstellung, der Literaturrecherche, der Ideenfindung] KI-gestützte Werkzeuge ([Namen der Tools, z. B. ChatGPT, Perplexity AI]) eingesetzt habe. Die finale Formulierung, die wissenschaftliche Argumentation und die kritische Auseinandersetzung mit den Quellen erfolgten jedoch ausschließlich durch mich.“

Wähle die Variante, die auf dich zutrifft, und baue sie an der passenden Stelle in die Erklärung ein. Und auch hier gilt zum Schluss: Der Abgleich mit den spezifischen Anforderungen deiner Universität ist das A und O

Die formalen Anforderungen fehlerfrei meistern

Bei der Abgabe deiner Bachelorarbeit zählt nicht nur der Inhalt – auch die Form muss sitzen. Formale Fehler können genauso schwer wiegen wie inhaltliche Mängel, und die eidesstattliche Erklärung ist hier ein klassischer Stolperstein. Lass uns gemeinsam sicherstellen, dass du hier alles richtig machst.

Die erste Frage, die fast immer aufkommt: Wohin damit? Die gängige Regel ist simpel: Die Erklärung kommt ganz ans Ende deiner Arbeit. Sie bildet den Abschluss, platziert nach dem Literaturverzeichnis und einem eventuellen Anhang. Stell sie dir als separates, letztes Blatt vor, das deine Arbeit besiegelt.

Der Weg zur perfekten Einbindung ist eigentlich ganz unkompliziert und folgt im Grunde immer denselben drei Schritten.

Visualisierung eines dreistufigen Prozessablaufs: Vorlage kopieren, anpassen und abgleichen.

Im Kern geht es immer darum: Du nimmst die offizielle Vorlage deiner Hochschule, füllst deine persönlichen Daten ein und prüfst am Ende ganz genau, ob alles mit den Vorgaben deiner Prüfungsordnung übereinstimmt.

Platzierung im Inhaltsverzeichnis und Seitennummerierung

Hier herrscht oft die größte Verwirrung. Die allgemeine Praxis sieht aber meist so aus:

  • Kein Eintrag im Inhaltsverzeichnis: Da die Erklärung formal nicht mehr zum wissenschaftlichen Inhalt gehört, taucht sie im Inhaltsverzeichnis in der Regel nicht auf.
  • Keine Seitenzahl: Meistens wird die Seite mit der eidesstattlichen Erklärung nicht mehr nummeriert. Sie steht für sich.

Aber Achtung: Das ist nur die gängige Konvention, kein unumstößliches Gesetz. Das letzte Wort hat immer deine Prüfungsordnung! Nur die dort festgehaltenen Regeln sind für dich verbindlich, also schau unbedingt noch einmal nach.

Solltest du dir bei der Gliederung deiner Arbeit generell unsicher sein, wirf einen Blick in unseren Leitfaden zur Formatierung der Bachelorarbeit, der dir wertvolle Tipps gibt. Dort findest du Sicherheit für alle formalen Aspekte.

Die Unterschrift: handschriftlich oder digital?

Deine Unterschrift macht die Erklärung erst rechtsgültig. Deshalb ist die Form hier absolut entscheidend. Gibst du eine gedruckte Version ab, ist die Sache klar: Du unterschreibst die Seite eigenhändig mit einem Stift.

Bei einer rein digitalen Abgabe als PDF wird es etwas kniffliger. Ein einfaches, eingescanntes Bild deiner Unterschrift reicht vielen Prüfungsämtern nicht aus. Üblich sind zwei anerkannte Methoden:

  1. Der sichere Weg: Drucke nur die Seite mit der Erklärung aus, unterschreibe sie von Hand, scanne diese eine Seite wieder ein und füge sie als letztes Blatt in dein finales PDF-Dokument ein.
  2. Die digitale Alternative: Manche Hochschulen erlauben eine qualifizierte elektronische Signatur (QES). Diese ist rechtlich viel stärker als ein simples Bild deiner Unterschrift und wird über spezielle Anbieter erstellt.

Kläre die Anforderungen für die digitale Abgabe unbedingt vorab mit deinem Prüfungsamt. Ein Formfehler an dieser kritischen Stelle kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass deine Arbeit als nicht abgegeben gilt.

Damit du am Ende nichts vergisst, hier noch einmal die ultimative Checkliste für die formalen Details:

  • Korrekte Platzierung: Steht die Erklärung nach dem Anhang?
  • Inhaltsverzeichnis: Vorgaben geprüft (meist kein Eintrag nötig)?
  • Seitennummerierung: Vorgaben geprüft (meist ohne Seitenzahl)?
  • Vollständige Daten: Sind Ort, aktuelles Datum und dein Name korrekt eingetragen?
  • Gültige Unterschrift: Handschriftlich unterschrieben oder die digitalen Vorgaben exakt erfüllt?

Typische Fragen zur eidesstattlichen Erklärung auf den letzten Metern

Der Text steht, die Quellen sind geprüft – und dann kommen die formalen Details, die oft für die meiste Verwirrung sorgen. Gerade bei der eidesstattlichen Erklärung für die Bachelorarbeit tauchen immer wieder dieselben Fragen auf. Hier finden Sie klare, praxisnahe Antworten, damit Sie die letzten Hürden souverän nehmen.

Eidesstattlich oder ehrenwörtlich – wo liegt der Unterschied?

Im Uni-Alltag werden diese Begriffe oft durcheinandergeworfen, aber juristisch gibt es einen feinen, aber entscheidenden Unterschied. Welches Wort Ihre Hochschule verwendet, ist hier das A und O.

Eine „eidesstattliche Erklärung“ oder „Versicherung an Eides statt“ ist die rechtlich stärkere Variante. Eine falsche Angabe ist hier kein Kavaliersdelikt, sondern kann strafrechtliche Folgen haben, wie es in § 156 des Strafgesetzbuches (StGB) nachzulesen ist.

Die „ehrenwörtliche Erklärung“ ist dagegen in erster Linie eine formale Sache zwischen Ihnen und Ihrer Hochschule. Die Konsequenzen bei einem Verstoß sind trotzdem bitter – die Note „nicht bestanden“ oder sogar die Exmatrikulation sind reale Risiken. Die strafrechtliche Keule schwingt hier aber normalerweise nicht mit.

Schauen Sie also ganz genau in Ihre Prüfungsordnung: Welcher Begriff wird dort verlangt? Verwenden Sie exakt diese Formulierung und keine andere.

Muss ich KI-Helfer wie ChatGPT in der Erklärung angeben?

Das ist die große Frage unserer Zeit, und eine pauschale Antwort gibt es leider (noch) nicht. Die Richtlinien der Hochschulen entwickeln sich ständig weiter und sind oft von Fachbereich zu Fachbereich verschieden.

Als eine Art Faustregel können Sie sich aber an Folgendem orientieren:

  • Ideenfindung und Strukturierung: Wenn Sie eine KI als Sparringspartner für die Gliederung, zur Inspiration oder als eine Art Super-Rechtschreibprüfung genutzt haben, ist das meist unkritisch. Auf Nummer sicher gehen Sie aber immer mit Transparenz.
  • Generierung von Text: Sobald Sie ganze Sätze oder Absätze von einer KI schreiben lassen und diese direkt übernehmen, betreten Sie eine Grauzone, die schnell tiefrot werden kann. Das müssen Sie auf jeden Fall kenntlich machen.

Immer mehr Hochschulen verlangen mittlerweile einen eigenen Absatz in der Erklärung, in dem Sie genau beschreiben, wie und wofür Sie KI-Tools eingesetzt haben. Der beste Rat ist also: Informieren Sie sich proaktiv auf der Webseite Ihres Instituts oder direkt beim Prüfungsamt. Sicher ist sicher.

Wie unterschreibe ich bei einer digitalen Abgabe?

Die Abgabe per Upload ist bequem, aber die Unterschrift sorgt oft für Kopfzerbrechen. Wichtig zu wissen: Ein Bild Ihrer Unterschrift einfach in das Word- oder PDF-Dokument zu kopieren, ist rechtlich wertlos und wird fast nie akzeptiert.

In der Praxis haben sich zwei saubere Methoden durchgesetzt:

  1. Der klassische Scan (die idiotensichere Methode): Drucken Sie nur die Seite mit der eidesstattlichen Erklärung aus. Unterschreiben Sie von Hand mit einem richtigen Stift. Scannen Sie diese eine Seite wieder ein und fügen Sie sie als allerletztes Blatt in Ihre finale PDF-Datei ein. Fertig.
  2. Die qualifizierte elektronische Signatur (QES): Manche Prüfungsämter erlauben auch eine QES. Das ist eine spezielle, zertifizierte digitale Unterschrift, die rechtlich einer handschriftlichen gleichgestellt ist. Dafür müssen Sie sich bei einem entsprechenden Anbieter registrieren, was etwas Vorlauf braucht.

Klären Sie unbedingt vor der Deadline mit Ihrem Prüfungsamt, welche Methode erlaubt ist. Ein Formfehler an dieser Stelle kann im schlimmsten Fall bedeuten, dass Ihre Arbeit als nicht fristgerecht abgegeben gilt.

Was passiert, wenn ich die Erklärung einfach vergesse?

Das ist leider einer der häufigsten und zugleich fatalsten formalen Fehler. Die Erklärung zu vergessen, ist kein kleines Versehen, sondern kann Ihre gesamte Arbeit zunichtemachen.

Im besten Fall meldet sich das Prüfungsamt bei Ihnen und räumt Ihnen eine extrem knappe Frist ein, das unterschriebene Dokument nachzureichen. Verlassen Sie sich aber bloß nicht darauf!

Im schlimmsten und leider realistischeren Fall wird Ihre Bachelorarbeit sofort als „nicht bestanden“ gewertet. Da ein obligatorischer Teil fehlt, gilt die Arbeit als unvollständig. Das bedeutet: Prüfungsversuch verloren. Oft müssen Sie die Arbeit komplett neu anmelden und schreiben. Kontrollieren Sie Ihre finale Datei vor dem Upload daher lieber dreimal auf Vollständigkeit.


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